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3.0 GEMEINSAME REGELN FÜR ALLE DISZIPLINEN 3.4 AUSGANGSSTELLUNG, SPIELBALL 3.6 PAUSE IM VERLAUF DER PARTIE 3.7 AUFGABE IM VERLAUF DER PARTIE 3.9 AUS DEM BILLARD SPRINGENDE BÄLLE
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3.0 GEMEINSAME REGELN FÜR ALLE DISZIPLINEN3.1 EinstoßzeitVor Partiebeginn wacht der Schiedsrichter darüber, dass die Spieler
die zur Gewöhnung an das Spielmaterial vorgesehen Einstoßzeit
nicht überschreiten. Jedem Spieler ist es gestattet, das Spielmaterial
vor jeweils seiner ersten Partie auf einem der Billards fünf (5)
Minuten, vor jeder weiteren Partie auf demselben Billard und am selben
Turniertag drei (3) Minuten auszuprobieren. Welcher Spieler bei Einzelmeisterschaften
mit dem Einstoßen beginnt, wird durch Los entschieden. Bei Mannschaftsmeisterschaften
beginnt der Spieler des Gastgebers.
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3.2 Beginn der PartieDie Partie beginnt, sobald der Schiedsrichter die Bälle für den Bandenentscheid aufgestellt hat.
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3.3 Bandenentscheid(1) Der Schiedsrichter stellt die beiden weißen bzw. den weißen
und den gelben Ball auf die Grundlinie, beiderseits von den drei Anfangsaufsetzmarken,
in etwa 30 cm Abstand von beiden langen Banden entfernt und den roten
Ball auf die oberste Aufsetzmarke auf. (2) Die Spieler führen den Bandenentscheid an der unteren Bande durch. Die beiden Spielbälle müssen in Bewegung sein, bevor einer von Ihnen die obere Bande erreicht. Falls dieses nicht der Fall ist, wird der Bandenentscheid wiederholt. Derjenige Spieler, der zweimal eine solche Wiederholung verursacht, verliert das Wahlrecht zu entscheiden, ob er anfangen möchte. (3) Wenn sich beide Bälle auf ihren Weg berühren, verliert der fehlerhaft handelnde Spieler das Wahlrecht zu entscheiden, ob er anfangen möchte. (4) Wenn die beiden Bälle sich auf ihrem Weg berühren und wenn es unmöglich ist einen Schuldigen zu bestimmen, oder wenn die Bälle mit gleichem Abstand zur unteren Bande zum Stehen kommen, läßt der Schiedsrichter den Bandenentscheid wiederholen. (5) Wenn der Ball eines Spielers den roten Ball berührt, verliert der Spieler das Wahlrecht. (6) Derjenige Spieler, dessen Ball am nächsten zur unteren Bande zum Stehen kommt, hat das Wahlrecht zu entscheiden, ob er anfangen möchte.
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3.4 Ausgangsstellung, Spielball(1) Die Bälle werden vom Schiedsrichter aufgestellt:
(2) Die Anfangskarambolage muß mit direktem Angriff auf den roten Ball gespielt werden. (3) Wenn die Partie in Sätzen gespielt wird, wechseln sich die Spieler mit dem Beginnen der Sätze ab, ungeachtet der Anzahl der zu spielenden Sätze. Dabei behalten die Spieler den gleichen Ball für die gesamte Partie bei.
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3.5 Karambolagen(1) Das Ziel des Spielers besteht darin, so viel Karambolagen wie möglich innerhalb der für eine Partie vorgesehenen Distanz durchzuführen . (2) Eine Karambolage erfolgt dann, wenn der Spielball, der mit einem Stoß des Queues in Bewegung gesetzt worden ist, mit den zwei weiteren Bällen in Kontakt getreten ist. (3) Eine Karambolage ist gültig, wenn der Spieler bis zum Stillstand der Bälle keinen Fehler begangen hat, und wenn er die durch den betreffenden Spielmodus auferlegten Bedingungen beachtet hat. (4) Jede Karambolage zählt einen Punkt. (5) Wenn der Schiedsrichter eine Karambolage für gültig erklärt, bleibt der Spieler an der Reihe. Wenn die Karambolage nicht erfolgt ist, erfolgt die Ansage durch den Schiedsrichter: "Name oder Nation und gültige Karambolagen"
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3.6 Pause im Verlauf der PartieEine 5-minütige Pause wird in der Mitte der Partie (auf Verlangen)
eingelegt.
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3.7 Aufgabe im Verlauf der Partie(1) Ein Spieler, der während eines Matches ohne Erlaubnis des Schiedsrichter seinen Platz verlässt, verliert die Partie durch dieses Verhalten. Ein im Verlauf einer Meisterschaft eintretender Fall höherer Gewalt, wird vom Turnierleiter oder seinem Stellvertreter überprüft. (2) Jeder Spieler der sich der Aufforderung des Schiedsrichters zum Fortsetzen der Partie widersetzt, wird von der Meisterschaft ausgeschlossen.
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3.8 Sich berührende Bälle(1) Sobald der Spielball mit einem der beiden oder mit beiden Bällen in Kontakt steht, besitzt der Spieler in allen Disziplinen mit Ausnahme der Freien Partie, bei der die Wiedereinnahme der Ausgangsstellung verpflichtend ist, die folgenden Rechte:
(2) Sobald der Spielball mit einer Bande in Kontakt steht, darf der Spieler nicht direkt über diese Bande zu spielen. (3) Die Wiederaufstellung der Bälle auf den Aufsetzmarken wird vom Schiedsrichter in folgender Art und Weise ausgeführt:
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3.9 Aus dem Billard springende Bälle(1) Sobald ein oder mehrere der Bälle aus dem Billard springen, erfolgt die Wiedereinnahme der Aufsetzmarken durch den Schiedsrichter wie folgt:
(2) Ein Ball gilt als aus dem Billard gesprungen, sobald er sich außerhalb der Umfassung befindet oder sobald er die Umfassung berührt hat.
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3.10 Ende der Partie(1) Eine Partie besteht aus einer bestimmten Anzahl von zu erzielenden Karambolagen (Spieldistanz), die gemäß dem Spielmodus variieren und in der STO geregelt sind. (2) Jede begonnenen Partie muß bis zum letzten Punkt gespielt werden. Eine Partie ist beendet, sobald der Schiedsrichter die letzte zu erzielende Karambolage als gut angesagt hat, selbst wenn nach dem Stoß festgestellt werden sollte, dass dieser Spieler die erforderliche Anzahl von Karambolagen nicht ausgeführt hat. (3) In der STO wird geregelt, ob die Partien mit oder ohne gleiche Anzahl von Aufnahmen gespielt werden. (4) Wenn die Partie mit einer gleichen Anzahl von Aufnahmen gespielt wird und der letzte Punkt der Partie von dem Spieler erzielt worden ist, der eine Aufnahme mehr als sein Gegner für sich verbuchen kann, hat der gegnerische Spieler das Recht, diese Anzahl der Aufnahmen einzustellen. Dazu werden die Bälle in die ursprüngliche Ausgangsposition gestellt. Wenn die Anzahl der bei einer Partie zu erreichenden Punkte gleichfalls vom zweiten Spieler erreicht wird, so gilt das Match als unentschieden. (5) Bei einer Partie, die in Sätzen gespielt wird, sind die folgenden Bestimmungen ebenfalls anzuwenden:
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