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8.0 DEFINITIONEN
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8.0 DEFINITIONENDie folgenden Definitionen werden in dieser Spielregel gebraucht.
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8.1 Teile des TischsDie folgenden Definitionen der Teile des Tischs
beziehen sich auf das obere Diagramm.
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8.2 StoßEin Stoß beginnt, wenn die Pomeranze die Weiße während einer nach vorne gerichteten Stoßbewegung des Queues berührt. Ein Stoß endet, wann alle sich im Spiel befindlichen Kugeln aufgehört haben, sich zu drehen oder zu bewegen. Ein Stoß wird als regelgerecht angesehen, wenn der Spieler während des Stoßes kein Foul begangen hat.
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8.3 Versenkte KugelEine Kugel gilt als versenkt, wenn sie in einer Tasche unterhalb der Spieloberfläche zur Ruhe kommt oder in den Ballrücklauf fällt. Liegt eine Kugel am Rande einer Tasche und wird durch eine andere Kugel gehalten, so gilt sie als versenkt, wenn sie fallen würde, wenn man die andere Kugel entfernte. Läuft eine Kugel an den Rand einer Tasche und bleibt dort scheinbar bewegungslos für fünf Sekunden oder länger liegen, so gilt sie nicht als versenkt, auch wenn sie später noch „von alleine“ in die Tasche fallen sollte. Siehe 1.7 zur Ruhe kommende Kugeln für weitere Details. Während dieser Zeitspanne von fünf Sekunden muss der Schiedsrichter darauf achten, dass kein weiterer Stoß ausgeführt wird. Eine Objektkugel, die aus einer Tasche auf die Spieloberfläche zurück springt, gilt nicht als versenkt. Berührt die Weiße eine bereits versenkte Kugel, so gilt sie als versenkt, egal, ob sie aus der Tasche auf die Spieloberfläche zurück springt oder nicht. Der Schiedsrichter leert volle Taschen und entfernt die versenkten Kugeln, aber die Verantwortung, dass dies passiert, obliegt beim Spieler.
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8.4 Anlaufen an eine BandeEine Bandenberührung einer Kugel gilt als erfolgt, wenn die Kugel vor dem Stoß diese Bande nicht berührt hat und sie im Verlauf des Stoßes berührt. Eine Kugel, die zu Beginn eines Stoßes eine Bande berührt (press liegt), muss diese Bande zunächst einmal verlassen und dann erneut anlaufen, ansonsten gilt dies nicht als Bandenberührung. Eine Kugel, die versenkt wurde oder vom Tisch gesprungen ist, gilt als habe sie eine Bande berührt. Jegliche Kugel wird als nicht an einer Bande press liegend angesehen, solange sie nicht vom Schiedsrichter, Spieler oder Gegner als solches angesagt worden ist. Siehe auch Regularien 27 Ansage von press liegenden Kugeln.
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8.5 Vom Tisch gesprungene KugelnEine Kugel gilt als vom Tisch gesprungen, wenn sie woanders als auf der Spieloberfläche zur Ruhe kommt und nicht in eine Tasche versenkt wurde. Eine Kugel gilt auch als vom Tisch gesprungen, wenn sie vom Tisch gesprungen wäre, aber von einem Gegenstand wie der Lampe, einem Stück Kreide oder dem Spieler zurück auf den Tisch gelenkt wurde. Eine Kugel, die auf der Bande entlang läuft, gilt nicht als vom Tisch gesprungen, wenn sie auf die Spieloberfläche zurückläuft oder in eine Tasche fällt.
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8.6 Versenken der WeißenFällt bei einem Stoß die Weiße in eine Tasche, gilt sie als versenkt.
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8.7 Die WeißeDie Weiße ist die Kugel, die vom Spieler zu Beginn eines Stoßes angespielt wird. Traditionell ist sie ganz weiß; sie kann aber auch mit einem Logo oder Punkten markiert sein. Bei allen Billardspielen benutzen beide Spieler dieselbe Weiße.
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8.8 ObjektkugelnDie Objektkugeln werden im Normalfall so mit der Weißen angespielt, damit sie in eine Tasche fallen. Sie sind typischerweise nummeriert, beginnend mit der Nummer eins. Farben und Markierungen der Kugeln werden in den Ausrüstungsspezifikationen der WPA beschrieben.
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8.9 SatzBei einigen Spielen wird die Partie in Teile unterteilt, sogenannte “Sätze”. Um die Partie zu gewinnen, muss eine vorher bestimmte Anzahl von Sätzen gewonnen werden. Um einen Satz wiederum zu gewinnen, muss eine vorher bestimmte Anzahl von Spielen gewonnen werden.
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8.10 SpielMit dem Dreieck baut man in der Regel die Kugeln vor dem Spiel für den Anstoß auf. Die Kugeln aufzubauen bedeutet, sie mit dem Dreieck anzuordnen. Als Spiel bezeichnet man eine Auflage von Objektkugeln. Einige Spiele wie z.B. Neunball werden mit einem Punkt pro gewonnener Auflage (Spiel) bewertet.
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8.11 AnstoßAls Anstoß bezeichnet man den Eröffnungsstoß eines Spiels. Er wird normalerweise in der Art ausgeführt, dass der Spieler Lageverbesserung im Kopffeld hat und mit der Weißen versucht, die Objektkugeln so anzuspielen, dass sie auseinander laufen.
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8.12 AufnahmeAls Aufnahme bezeichnet man es, wenn ein Spieler an der Reihe ist. Die Aufnahme beginnt, wenn der Spieler laut Spielregel an der Reihe ist und sie endet nach der Ausführung eines Stoßes, wenn die Spielregel besagt, dass er keinen weiteren Stoß durchführen darf. In einigen Spielen kann es der Fall sein, dass der Spieler die Wahl hat, ob er einen Stoß ausführen möchte oder nicht. Lehnt der Spieler in einer solchen Situation die Aufnahme ab, muss der Gegner weiterspielen (z.B. nach einem Push Out im Neunball). Der Spieler, der an der Reihe ist, wird „der aufnahmeberechtigte Spieler“ genannt.
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8.13 Position der KugelnEs ist ein Standardfoul, unabsichtlich außerhalb der eigenen Aufnahme zu stoßen. Normalerweise wird dann so weitergespielt, wie die Kugeln liegen geblieben sind. Spielt ein Spieler absichtlich außerhalb der eigenen Aufnahme, sollte dies als 6.16 Unsportliches Verhalten gewertet werden.
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8.14 Wiedereinsetzen von KugelnIn einigen Spielen kann es notwendig werden, dass Objektkugeln außer für den Anstoß wieder auf der Spieloberfläche aufgebaut werden müssen. Sie werden dann als „wieder aufgebaut“ oder „wieder eingesetzt“ bezeichnet. Siehe auch 1.4 Wiedereinsetzen von Kugeln.
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8.15 Wiederherstellen einer PositionWenn die Lage von Kugeln verändert wurde, kann die spezielle Spielregel verlangen, dass ihre alte Position wieder hergestellt wird. In einem solchen Fall legt der Schiedsrichter die Kugeln so nahe wie möglich an ihre ursprüngliche Position zurück.
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8.16 Jump ShotBei einem Jump Shot springt die Weiße über
eine Objektkugel, die als Hindernis im Weg liegt oder über einen
Teil einer Bande. Ob so ein Stoß regelkonform ist oder nicht liegt
daran, wie er ausgeführt wird und welche Absicht der aufnahmeberechtigte
Spieler hatte. Normalerweise wird ein regelgerechter Jump Shot ausgeführt,
indem das Queue hinten angehoben und die Weiße nach unten in Richtung
der Spieloberfläche gestoßen wird, von der sie dann zurückspringt.
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8.17 SicherheitsstoßEinen Sicherheitsstoß kann man nur in Ansagespielen
ansagen. Der aufnahmeberechtigte Spieler muss den Stoß vorher dem
Schiedsrichter oder dem Gegner als „Sicherheit“ ankündigen.
Die Aufnahme wechselt zum Gegner nach Beendigung des Sicherheitsstoßes.
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8.18 AbrutschenUm einen Abrutscher handelt es sich, wenn die Pomeranze
von der Weißen abrutscht. Dies geschieht meistens, wenn die Weiße
dezentral getroffen wird oder sich zu wenig Kreide auf der Pomeranze befindet.
In der Regel wird das Abrutschen von einem scharfen Klicken und durch
einen blanken Punkt auf der Pomeranze begleitet. Obwohl es bei einigen
Abrutschern vorkommen kann, dass die Ferrule seitlich die Weiße
berührt, wird das Abrutschen nur dann als Foul gegeben, wenn solch
ein Kontakt klar erkannt werden kann. Ein Stoß, bei dem die Pomeranze
die Spieloberfläche und die Weiße ungefähr gleichzeitig
trifft, damit die Weiße von der Spieloberfläche abhebt, um
über ein Hindernis zu springen, wird wie ein Abrutschen behandelt.
Ein absichtliches Spielen eines solchen Stoßes fällt unter
Regel 6.16 Unsportliches Verhalten c.
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