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SNOOKER Regeln
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2.0 DEFINITIONEN
2.1 FRAME
2.2 GAME
2.3 MATCH
2.4 BÄLLE
2.5 SPIELER
2.6 STOSS
2.7 POT
2.8 BREAK
2.9 IN HAND
2.10 BALL IM SPIEL
2.11 BALL ON
2.12 NOMINIERTER BALL
2.13 FREE BALL
2.14 BALL VOM TISCH
2.15 FOUL
2.16 GESNOOKERT
2.17 BESETZTER SPOT
2.18 DURCHSTOSS
2.19 JUMP SHOT
2.20 MISS

 

 
 

2.0 DEFINITIONEN

2.1 FRAME

Ein Frame umfasst die Spieldauer vom ersten Stoß, mit allen Bällen wie in TZ 3.2 beschrieben aufgesetzt, bis es beendet ist durch:

a) Aufgabe eines Spielers, während er an der Reihe ist.

b) den Spieler, der das Frame für sich beansprucht, wenn nur noch Schwarz übrig ist und der Unterschied der Spielstände mehr als sieben Punkte zu seinen Gunsten beträgt.

c) den letzten Pot, oder durch ein Foul, wenn sich nur noch Schwarz auf dem Tisch befindet.

d) Zuerkennung des Schiedsrichters gemäß TZ 3.14 (4) oder TZ 4.2

 

 
 

2.2 GAME

Ein Game ist eine vereinbarte oder vorgeschriebene Anzahl von Frames.

 

 
 

2.3 MATCH

Ein Match ist eine vereinbarte oder vorgeschriebene Anzahl von Games.

 

 
 

2.4 BÄLLE

a) die Weiße ist der Spielball.

b) die 15 Roten und die 6 Farben sind die Objektbälle.

 

 
 

2.5 SPIELER

Die Person, die zu spielen hat oder gerade spielt, ist der Spieler und bleibt es, bis der Schiedsrichter entschieden hat, dass dieser, nachdem er an der Reihe war, den Tisch verlassen hat. In Zweifelsfällen entscheidet der Schiedsrichter.

 

 
 

2.6 STOSS

(1) Ein Stoß gilt als ausgeführt, wenn der Spieler den Spielball mit der Queuespitze berührt.

(2) Ein Stoß gilt als korrekt, wenn keine Regelverletzung begangen wurde.

(3) Ein Stoß gilt nicht als beendet, bevor alle Bälle zum Stillstand gekommen sind.

(4) Ein Stoß kann direkt oder indirekt ausgeführt werden, nämlich:

a) ein Stoß ist direkt, wenn der Spielball einen Objektball trifft, ohne vorher an eine Bande zu stoßen.
b) ein Stoß ist indirekt, wenn der Spielball an eine oder mehrere Banden stößt, bevor er einen Objektball trifft.

 

 
 

2.7 POT

Es gilt als Pot, wenn ein Objektball nach Kontakt mit einem anderen Ball und ohne Verletzung dieser Regeln in eine Tasche fällt. Dieser Vorgang wird als potten bezeichnet.

 

 
 

2.8 BREAK

Ein Break ist eine Anzahl von Pots, resultierend aus aufeinander folgenden Stößen in irgendeiner Aufnahme eines Spielers während eines Frames.

 

 
 

2.9 IN HAND

(1) Der Spielball ist IN HAND

a) vor dem Beginn jedes Frames,
b) wenn er in eine Tasche gefallen ist, oder
c) wenn durch den Spielball vom Tisch verursacht.

(2) Er bleibt IN HAND, bis

a) er regelkonform aus IN HAND gespielt wurde, oder
b) ein Foul begangen wurde, während sich der Spielball auf dem Tisch befindet.

(3) Der Spieler wird als IN HAND bezeichnet, wenn der Spielball, wie oben beschrieben, IN HAND ist.

 

 
 

2.10 BALL IM SPIEL

(1) Der Spielball ist im Spiel, wenn er nicht IN HAND ist.

(2) Objektbälle sind ab Beginn eines Frames im Spiel, bis sie gepottet sind, oder Ball vom Tisch verursacht wurde.

(3) Farben sind wieder im Spiel, sobald sie wieder aufgesetzt sind.

 

 
 

2.11 BALL ON

Irgendein Ball, der regelkonform als erster vom Spielball getroffen werden darf, oder ein Ball, der zwar nicht so getroffen werden kann, aber gepottet werden darf, heißt BALL ON

 

 
 

2.12 NOMINIERTER BALL

(1) Ein nominierter Ball ist der Objektball, den der Spieler mit dem Spielball als ersten zu treffen gedenkt und ansagt oder zur Zufriedenheit des Schiedsrichters anzeigt. Ein Anvisieren mit der Stoßbewegung reicht nur in einer eindeutigen Situation aus.

(2) Auf Verlangen des Schiedsrichters muss der Spieler sagen, welchen Ball er treffen will.

 

 
 

2.13 FREE BALL

Ein FREE BALL ist ein Objektball, den der Spieler als BALL ON nominiert (wie in TZ 2.12), wenn er nach einem Foul gesnookert ist (siehe TZ 3.10).

 

 
 

2.14 BALL VOM TISCH

Die Bezeichnung Ball vom Tisch trifft zu, wenn ein Ball weder auf der Spielfläche noch in einer Tasche zum Stillstand kommt, oder wenn der Spieler ihn in die Hand nimmt, während er sich im Spiel befindet, mit Ausnahme der Regel TZ 3.14 (9).

 

 
 

2.15 FOUL

Ein Foul ist jeder Verstoß gegen diese Regeln.

 

 
 

2.16 GESNOOKERT

(1) Der Spielball ist gesnookert, wenn ein direkter Stoß in gerader Linie auf jeden BALL ON von mindestens einem Ball, der nicht on ist, ganz oder teilweise verhindert wird. Wenn ein BALL ON (oder mehrere) an den beiden äußersten Punkten getroffen werden kann, so ist der Spielball nicht gesnookert.

(2) Gilt IN HAND, ist der Spielball dann gesnookert, wenn er von allen möglichen Positionen im "D" und auf der "D"-Linie , wie oben beschrieben behindert ist.

(3) Wenn der Spielball von mehreren Bällen, die nicht als BALL ON gelten, daran gehindert wird, einen BALL ON zu treffen, dann

a) gilt derjenige Ball, der dem Spielball am nächsten liegt, als den Snooker verursachender Ball.
b) sollten mehrere Bälle mit gleichem Abstand den Spielball behindern, gelten sie alle als diesen Snooker verursachende Bälle.

(4) Gilt Rot als BALL ON und wird der Spielball von verschiedenen BÄLLEN NICHT ON behindert, verschiedene Rote zu treffen, gilt keiner als Snooker verursachender Ball.

(5) Der Spieler gilt als gesnookert, wenn der Spielball wie beschrieben gesnookert ist.

(6) Der Spielball kann nicht von einer Bande gesnookert sein. Wenn der gerundete Teil einer Bande den Spielball behindert und näher ist als ein BALL NICHT ON, so gilt der Spielball nicht als gesnookert.

 

 
 

2.17 BESETZTER SPOT

Ein Spot gilt als besetzt, wenn ein Ball nicht dort aufgesetzt werden kann, ohne einen anderen Ball zu berühren.

 

 
 

2.18 DURCHSTOSS

Als Durchstoß gilt, wenn die Queuespitze mit dem Spielball in Kontakt bleibt,

a) nachdem der Spielball seine Vorwärtsbewegung begonnen hat oder
b) während der Spielball einen Objektball berührt, ausgenommen, Spielball und Objektball sich beinahe berühren. In diesem Fall wird nicht auf Durchstoß entschieden, sofern der Spielball den Objektball so dünn wie möglich trifft.

 

 
 

2.19 JUMP SHOT

Als Jump Shot gilt, wenn der Spielball irgendeinen Teil eines Objektballs überspringt, egal, ob der Objektball dabei getroffen wird oder nicht, ausgenommen

a) der Spielball trifft zuerst einen Objektball und überspringt anschließend einen anderen Ball.
b) der Spielball springt und trifft einen Objektball, landet jedoch nicht auf der entfernteren Seite dieses Balles.
c) der Spielball hat den Objektball bereits regelkonform getroffen und überspringt ihn erst, nachdem er eine Bande oder einen anderen Ball getroffen hat.

 

 
 

2.20 MISS

Als MISS gilt, wenn der Spielball einen BALL ON nicht als ersten Ball trifft und der Schiedsrichter entscheidet, dass der Spieler nicht seinen Fähigkeiten entsprechend versucht hat, einen BALL ON zu treffen.

 
     
     

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